66er Mustang: Die Zerlegung schreitet voran
Wie man schön an den Zerlegungsbildern sieht, ist die Karosserie tatsächlich nur noch in Fragmenten vorhanden und an allen Ecken zerknüllt. Es ist wirklich ein Wunder, wie die amerikanischen Künstler den Wagen wieder “hinbekommen” haben. Sowas passiert, wenn es keine technische Kontrollinstanz gibt.
66er Mustang: Katastrophe ist das richtige Wort
Das durch die bereits festgestellten Front- und Heckschäden einiges kaputt gegangen ist, hab ich ja schon geschrieben. Wie schlimm es wirklich ist, sieht man auf den folgenden Bildern. Eigentlich ist der Wagen vorne und hinten total krumm. Und jetzt? Ich werde eine Rahmenlehre bauen, die an einem anderen, geraden Mustang gefertigt wird und dann die Maße auf diesen Wagen übertragen. Ein Großteil der Bleche und Träger muß also ausgetauscht oder wenn möglich gerichtet werden.
66er Mustang: Beginn der Arbeiten im September 2006
Dieser Wagen wurde in den Staaten als unfallfrei verkauft und sieht ja auch wirklich schön aus. Was aber niemand gesehen haben will, ist: Der Mustang hatte einen heftigen Front- und Heckschaden. Dadurch ist im vorderen Bereich der Motorträger ausgerissen und nur notdürftig wieder zusammengeschweißt worden. Hält ja. :(
Das Heck war mal komplett gefaltet und das Blech hinten unter der Hutablage sieht immer noch aus, wie ein Modell der Rocky Mountains. Es wurden kurzerhand aller Verbindungen von der Karosse zu den inneren Blechen getrennt, alles glattgezogen und am Ende die Zwischenräume mit GFK-Spachtel zugemacht. Ohne Worte.
Die hintere Blattfederaufhängung ist dabei natürlich auch in Mitleidenschaft gezogen worden und sitzt nun am gestauchten Rahmen nicht mehr an dem Platz, wo sie eigentlich hingehört. Ich schätze mal das die Verschiebung mind. 5cm in diverse Richtungen beträgt. Dadurch steht der Wagen leicht schief in der Weltgeschichte herum.
Aufgabe ist es nun die Karosserie zu richten und die Lücken mit richtigem Blech zu schließen, sowie die Oldtimer-Zulassung vorzubereiten. Seit gespannt.